Wer in meinem Unternehmen ist für Social Media verantwortlich?

Laut einer Studie des BDVW, sind in jedem vierten Unternehmen in Deutschland eigene Angestellte für das Thema Social Media verantwortlich. Das bedeutet gleichzeitig, dass drei Viertel der Befragten kein Social Media Marketing nutzen.

Meistens wird der Bereich Facebook & Co. an Praktikanten outgesourct. In unseren täglichen Kundengesprächen wird dies auch oft bestätigt und vom Unternehmer als „abgehakt“ gesehen.

Doch bei allem Lob für die fleißigen Praktikanten – Social Media ist und bleibt ein komplexes, vielseitiges und langfristiges Thema, vor allem in Unternehmen! Dazu gehören u.a. die Findung und Analyse der richtigen Zielgruppe, die dauerhafte Kommunikation nach innen und außen, hochwertiges und zielgerichtetes Content… um nur einige Punkte zu nennen.

Darum sollte dieser Aufgabenbereich durch professionell, qualifizierte Mitarbeiter oder durch eine externe Agentur betrieben werden.

Falls Sie einen Social Media Beauftragten für ihr Unternehmen suchen, helfen Ihnen diese zwei Berufsbezeichnungen sicherlich weiter: Social Media Manager/in und Communitymanager/in.

Meist werden diese zwei Berufe von einer Person ausgeführt. Voraussetzung für die Einstellung solch eines Mitarbeiters, sollte mindestens eine eigene Grafik- oder Kreativabteilung im Unternehmen sein. Es sei denn Sie haben den Bereich bereits outgesourct.

Doch was sollte ein Social Media Manager mitbringen?

Das Berufsbild Social Media Manager beschreibt einen mehr strategischen, beratenden und übergreifenden Ansatz – im Vergleich zum Community Manager. Geläufig sind ebenfalls Bezeichnungen wie Social Media Consultant oder Social Media Strategist. Der Social Media Manager denkt also sehr strategisch, kennt sich in für ihn relevanten Disziplinen wie Marketing, PR und Vertrieb aus und versteht es, mit diesem Wissen Social Media in Kommunikations- und Marketing-Konzepte zu integrieren. Darüber hinaus nimmt er einerseits die Monitoring-/Frühwarnfunktion ein (wenn das Unternehmen diese systematisch nutzt) und andererseits eine informierende beziehungsweise verbindende Funktion für andere Abteilungen des Unternehmens war.

Und der Community Manager?

Wie der Name schon besagt liegt hier der Fokus auf der Community und deren Planung, Aufbau, Pflege sowie Optimierung. Dazu wird in einem gewissen Maße strategisches Denken vorausgesetzt, aber vor allem sehr gute Fähigkeiten im Bereich Moderation, Organisation, Konflikt- und Krisenmanagement sowie sehr gute Sprach-/Sozialkompetenz und überdurchschnittliche Empathie-Fähigkeit. Der Community Manager erarbeitet im Tätigkeitsalltag Teilstrategien für seinen Bereich, moderiert/pflegt die Community und erstellt Redaktionspläne je nach Unternehmen in direkter Zusammenarbeit mit Kreativen/ Grafikern, dem Marketing oder dem Service.

Manager und Berater

Social Media Marketing beinhaltet mehrere Prozesse in und am Unternehmen. Der Social Media Manager muss sich in alle Bereiche des Unternehmens einfuchsen und bildet die Schnittstelle zu allen anderen Abteilungen. Soziale Intelligenz, Kreativität, Überzeugungskraft und Kommunikation sind Pflicht und sollten zu den Soft-Skills eines Social-Media-Beraters gehören.

Die Kunst dabei ist es, Content aufzuschnappen, zu generieren und es kreativ in Szene zu setzen, sodass das Interesse des „Zuschauers“ geweckt bzw. gehalten wird.

Außerdem sollte diese Person ein Gespür für Trends besitzen und wissen diese ins Unternehmen zu integrieren.

Dieser Job bringt viel Vertrauen mit sich, denn der Social-Media Beauftrage ist für das Image Ihres Unternehmens verantwortlich!

Wir hoffen, Ihnen mit dem Beitrag geholfen zu haben.

In unseren Blog Beiträgen informieren wir Sie immer wieder gerne über Trends, Tipps und Know-How aus der Entrepreneurship und Marketing Szene.

Bei Fragen oder Anmerkungen, können Sie sich gerne an unsere Experten wenden.